Interview mit Andreas Brodrecht

Rolle als externer Berater

Wir stellen vor: Andreas Brodrecht – Leiter des Beratungsgeschäfts

Unser Trainer und Berater Andreas Brodrecht

>> Andreas wie sind Sie zu PS Consulting gekommen?

Andreas: Eigentlich zunächst über die private Schiene. Patrick und ich kennen uns schon seit Anfang der Neunziger-Jahre über unsere Frauen. Uns verbindet eine richtige Männerfreundschaft und viele erlebnisreiche Campingurlaube – wir zwei Männer mit unseren 8 Kindern. Das hatte immer irgendwie etwas von Jugendfreizeit und wir wurden doch sehr beäugt von den anderen Campingurlaubern.

>> Super, da hätte ich meine Kinder auch noch gleich bei Euch abgegeben. Den Schelm im Nacken kann ich mir so richtig vorstellen. Das verbindet natürlich.

Andreas: Klar, da kennt man sich und weiß genau was den anderen antreibt. Deshalb habe ich auch keinen Moment gezögert, als sich 2004 die Gelegenheit der Zusammenarbeit ergab. Die Art und Weise, wie Seminare oder Beratungsprojekte durchgeführt wurden, hat mich von Anfang an überzeugt. Patrick und ich sind heute wie damals inhaltlich sehr eng beieinander. Für uns steht der Mensch, als Seminarteilnehmer oder Beratungsklient, im Mittelpunkt. Unsere Arbeit orientiert sich an der direkten, praktischen Umsetzbarkeit. Damit erzielen wir den größten Nutzen für alle Beteiligten.

>> Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Was, würden Sie sagen, war in den vergangenen acht Jahren Ihr spannendster Einsatz?

Andreas: Da gab es ganz viele. Spontan fällt einem immer das ein, an welchem man zuletzt gearbeitet hat. Das Projekt „Initiative Teamwork“ der Haufe-Lexware GmbH & Co. KG. Über einen Zeitraum von sechs Monaten haben wir gemeinsam mit 3 ausgewählten Projektteams beim Kunden am Ziel „Wie lassen sich Konflikte effektiv lösen“ gearbeitet.

>> Oh ja, ich glaube das kennt jeder von uns zur Genüge. Ein Projektteam, oft zufällig zusammen gestellt, häufig bereichsübergreifend, jeder hat neben der Arbeit am Projekt auch noch sein Tagesgeschäft und damit auch Interessen, die sich im schlimmsten Fall mit den Projektinteressen überschneiden, da ist doch der Konflikt vorprogrammiert!

Andreas: Ja, da haben Sie natürlich recht. Aber ein Konflikt birgt sehr viel positive Energie. Vorausgesetzt er wird angesprochen und alle Beteiligten erhalten die Möglichkeit, offen über Ihre Ängste, Befürchtungen, Sichtweisen zu sprechen. Ein Konflikt, der offen angesprochen wird bekundet den Willen aller, die Situation zu einem Besseren zu wenden und damit erfolgreich an einer Sache zu arbeiten.

>> Und welche Rolle kommt Ihnen zu?

Andreas: Nun, als externer Berater kann ich aus der „Helikopter“-Sicht heraus Dinge beobachten und objektiv zurückspiegeln. Es gibt für alles immer verschiedene Ansichten. Stellen Sie eine Flasche Wasser auf den Tisch und setzen Sie auf jede Seite des Tisches eine Person. Jeder wird Ihnen erzählen was er sieht und die anderen können immer sagen, das stimmt nicht, weil sie eine andere Sicht auf diese Flasche haben. Richtig ist aber: Alle haben Recht. Meine Aufgabe als Berater ist es, eine Arbeitsatmosphäre geprägt von Vertrauen, gegenseitigem Respekt und Kreativität zu schaffen. Erst dann sind alle bereit, an einem Strang zu ziehen und damit am gemeinsamen Projekterfolg zu arbeiten. Da hilft mir natürlich meine langjährige Erfahrung als Berater, unter anderem auch für das Thema Konfliktmanagement.

>> Ich gehe davon aus das ist auch Ihr Erfolgsrezept – Ihre Erfahrung?

Andreas: Nicht nur! Es gibt darüber hinaus noch zwei weitere Erfolgsrezepte: Als Partner mit dem Kunden gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Menschen ins Boot holen. Nicht von außen etwas „überstülpen“ oder noch schlimmer, Folien malen und dem Kunden sagen, so geht es und dann wieder abtauchen. Und das Zweite, wenn Geschäftsführung und Projektleitung das Thema Projektmanagement in allen Facetten als Top/Down-Ansatz praktizieren und damit auch signalisieren, dass Veränderungen gewünscht sind. .

>> Wie müssen wir uns das vorstellen??

Andreas: Auch in diesem Fall, möchte ich auf unser jüngstes Projekt bei Haufe-Lexware zurückgreifen. Hier steht die Geschäftsführung ganz klar hinter dem Ziel, Projektleiter und Projektmitarbeiter in ihrer Rolle zu stärken. Es gibt Ideen und Konzepte für Organisations- und Team-Entwicklungsmaßnahmen. Getragen von der Geschäftsführung werden diese im Top/Down-Ansatz in alle Führungsebenen und damit dann auch auf die Mitarbeiter übertragen. Ein Unternehmen geprägt von einem kreativen, lebendigen Umfeld, in dem jeder auch gestalten darf. Da entwickelt sich automatisch Spaß an der Arbeit und eine positive Einstellung zu Veränderungen.

>> Man merkt Ihnen richtig an, dass das auch etwas ist, was Sie antreibt. Da hoffen wir natürlich, dass wir Sie noch lange in Aktion erleben dürfen. Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Andreas: So lange ich Kunden habe die etwas bewegen möchten bin auch ich Feuer und Flamme. Ich liebe es, etwas verändern zu können um Positives zu erreichen. Außerdem spielt ganz besonders beim Thema Beratung das Alter auch eine ganz wesentliche Rolle. Mit jedem Jahr an Erfahrung wird man entspannter und abgeklärter und das wiederum wirkt sich positiv auf die Zusammenarbeit aus. Dazu gehört auch eine gewisse work-life-balance, die aktuell ganz bestimmt noch mehr von „work“ geprägt ist. Was aber nicht bedeutet, dass im Laufe der Jahre nicht auch eine Verschiebung in Richtung „life“ stattfinden kann.

>> Das wäre dann doch der ideale Zeitpunkt, um mit Patrick und Euren Kindern und Enkelkindern Campingurlaub zu machen? Andreas ganz herzlichen Dank für Ihre Zeit und den Einblick in Ihre Arbeit.